Der erste Tag in Fântânele

Der erste Tag in Fântânele begann damit, auf den kleinen Markt an der „Piaza“ zu gehen. An einer Straßenkreuzung gab es kleine Stände an denen Obst, Gemüse, Milch, Eier, Gurken und Käse verkauft wurden. Ein netter Herr nahm sich unser an und erklärte uns herzlich die verschiedenen Sorten. Als wir alles Gemüse beisammen hatten zeigte unser neuer Freund auf ein Auto, was soeben angefahren kam. Ein Mann stieg überschwänglich aus, öffnete den Kofferraum und sogleich hatte sich eine Schaar Dorfbewohner um ihn gebildet. Da wir dachten er würde Brot verkaufen, gingen auch wir zu ihm hin. Dort angekommen wurde uns jedoch bewusst, dass der Herr da kein Brot verkaufte, sondern Fische. Es waren Unterarm lange Fische und nicht wenige von Ihnen zappelten noch herum. Wir entschlossen uns erstmal keinen Fisch zu kaufen und unser neuer Freund brachte uns schließlich zum Kiosk, wo wir Brot kauften.
Fântânele
Nach einem üppigen Frühstück machten wir uns schließlich daran die Fahrräder zu reparieren. Ein paar Dorfbewohner halfen uns dabei und so schafften wir es 7 von Ihnen wieder mehr oder weniger Straßentauglich zu machen.
Fântânele

Am Nachmittag waren wir damit fertig und wagten eine kleine Fahrradtour durchs Dorf. Der Nachbarsjunge, der uns bereits bei den Fahrrädern geholfen hatte begleitete uns. Ziemlich schnell gesellten sich Kinder und Jugendliche zu unserer Radgruppe und fuhren mit uns mit. Alle waren sehr herzlich, winkten uns zu und freuten sich über unseren Besuch.

Zurück im Haus holten wir die Zirkussachen raus, spielten mit den Kindern und bemalten zusammen mit Kreide die Straße.

Die Hinfahrt

Die Hinfahrt
Um 17 Uhr trafen wir uns in der Harzer Straße um gemeinsam mit den Rumänen die Busse zu beladen und schließlich gemeinsam die 30 stündige Reise nach Fântânele anzutreten.
Als die beiden Busse bis zum letzten Platz besetzt waren, ging es endlich los. Mit 20 Brötchen und etwa 30 Packungen Keksen bewaffnet vergingen die ersten Stunden wie im Flug. Auch die Kommunikation zwischen den beiden Gruppen war super und ließ uns ziemlich schnell zu einer werden.
Auch wenn wir die ganze Nacht die gleiche CD (Unsere Vermutung: Bravo Hits 2003 Romania) gehört haben, konnte der ganze Bus etwas Schlaf finden. Nur die Busfahrer mussten sich natürlich wacker über die Straßen Tchechiens, der Slovakei, Ungarns und schließlich Rumäniens kämpfen.
Vor allem in Rumänien war die Aussicht sehr beeindruckend. Die zunächst sehr flache Landschaft, die durch Storchennester und Sonnenblumenfelder geprägt war, verwandelte sich sehr schnell in die Hügelige Landschaft Transilvaniens. Kleine Dörfer säumten die Straße und steinerne Burgen thronten auf den grünen Hügeln. Da es in Rumänien so gut wie keine Autobahnen gibt fuhren wir eher gemächlich, hatten dafür jedoch die Zeit uns alles genau anzuschauen.
Fântânele
Heute (Dienstag 15.Juli) hielten wir gen Mittag an einem kleinen Restaurant am Straßenrand. Dort trafen wir auch die Gruppe aus dem anderen Reisebus und aßen gemeinsam Mitsch, was bei uns als Cevapcici bekannt ist.
Satt und glücklich fuhren wir schließlich weiter und der Busfahrer beglückte uns mit einer neuen Cd (Bravo Hits 2005 Romania?). Nach 26 Stunden, kamen wir schließlich in Fântânele an.
Das ganze Dorf schien auf der Straße zu sein, um die beiden Busse zu empfangen. Es war ein einziges Tohuwabohu. Umringt von einer Menschentraube, versuchten wir das Gepäck und die Fahrräder aus dem Bus zu bekommen. Es herrschte allgemeine Verwirrung, da wir nicht genau wussten, wo sich das Haus, in dem wir schlafen sollten, befand. Nach einigem hin und her halfen uns schließlich Kinder und Erwachsene unsere Sachen zu dem Haus zu bringen. Da die Straße mit den bieden Reisebussen, etwa 10 Autos und 500 Menschen noch nicht voll genug war erschien zusätzlich noch eine Teermaschine, die im Dunkeln der Nacht noch die Dorfstraße mit frischem schwarz glänzenden Asphalt bedeckte, und hupte uns aus dem Weg. Im Haus wartete Oscar auf uns, wir aßen noch etwas und gingen schließlich schlafen.

 

Die Abfahrt in Berlin

Am Montag sind wir nach Rumänien aufgebrochen!

Die Abreise war turbulent. Viele Familien, die in der Harzer Straße wohnen, begleiten uns auf unserer Reise. Wir haben einige alte Fahrräder im Gepäck, die wir im Europadorf wieder flott machen werden. Am Mittwoch werden wir voraussichtlich in Fantanele ankommen, dann geht es auch hier im Blog wieder weiter.

 

 

Das zweite Treffen

Am letzten Freitag haben wir ein kleines Grillfest in der Harzerstr veranstaltet. Dort hatten wir die Möglichkeit uns schonmal etwas kennenzulernen. Auch wenn gleichzeitig das Deutschandspiel lief, waren wir eine kleine Menge, die sich im Hof versammelt hatte um gemeinsam zu essen und zu trinken. Das Kennenlernen ging sehr einfach und schnell und schon nach einigen Minuten redeten alle ungezwungen über die gemiensame Fahrt nach Fântanele, über unsere Vorhaben dort und über Berlin. Das Interesse war von beiden Seiten sehr groß und wir hatten eine Menge Spaß an diesem Abend. Es wurden auch sehr viele Fotos geschossen, eine Auswahl findet Ihr am Ende des Beitrags. Wir haben auch einen Flickr Account, auf dem Ihr die gesammelten Fotos anschauen könnt. Dafür müsst Ihr nur auf ein Foto klicken!
Wir können es jetzt alle kaum erwarten nach Rumänien zu fahren, Fântanele kennenzulernen und gemeinsam eine tolle Zeit zu verbringen!

Ein Gruppenfoto
Vortreffen in der Harzerstraße 65
Am grillen,…
Vortreffen in der Harzerstraße 65
Vortreffen in der Harzerstraße 65
Vortreffen in der Harzerstraße 65
und schneiden,…
Vortreffen in der Harzerstraße 65
und spielen.
Vortreffen in der Harzerstraße 65

Unser erstes Treffen

Am 17. Juni haben wir – Moritz, Meike, Elsa, Clemence, Paul, Toni, Elsa, Dior und ich, Julie – uns das erste Mal in den Räumen von AspE e.V. getroffen, um uns erst einmal kennenzulernen und unsere Reise nach Fântânele zu planen. Die beiden Projekte Harzerstraße und Europadorf wurden uns vorgestellt und wir konnten Fragen stellen. Der Ablauf der Reise wurde erklärt und der weitere Verlauf vor der Fahrt. Es wird noch ein nächstes Vortreffen geben, an dem wir uns mit einer Gruppe Rroma aus der Harzerstraße treffen werden. Darauf freuen wir uns natürlich alle schon sehr. Es bleibt spannend – und beim nächsten Treffen gibt es dann auch endlich Fotos von unserer Gruppe. Versprochen!

Jetzt geht es los!

Hallo Blogleser!

Der erste Schritt ist getan – die Seite ist ONLINE!
An diseser Stelle schonmal herzlich Willkommen auf der Internetseit unseres Projektes. Hier werden wir euch auf dem Laufenden halten, Fotos hochladen und vor allem bloggen!

Wir freuen uns alle schon sehr auf die Kulturfahrt und hoffen, dass Ihr uns über diese Schnittstelle begleiten werdet.

Hier findet Ihr alle Infos rund um den Kulturaustausch, das Projekt Europadorf Fantanele und das Arnold Fortuin Haus!

Ein paar Fotos aus Fantanele:

Das Haus für den Austausch

Das Haus für den Austausch

Kunstraum

Kunstraum

Europäische Jugendbildungsstätte

Europäische Jugendbildungsstätte

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